Unsere Nominierungsversammlung für den neuen Gemeinderat.

Veröffentlicht am 02.03.2014 in Wahlen

Am 14. Februar trafen sich die Mitglieder des SPD-Ortsvereins, um unsere Kandidaten für die Gemeinderatswahl am 25. Mai zu nominieren und zu listen. Es hatten sich 7 Frauen und 9 Männer zu einer Kandidatur bereit gefunden. Der Vorstand hatte einen Listenvorschlag vorbereitet, der nun in „geheimer, verbundener Einzelwahl“ zur Abstimmung stand. Die Anwesenden Parteimitglieder, nur diese waren stimmberechtigt, nahmen den Vorschlag einstimmig an. Spitzenkandidat ist wieder Dr. Wolfram Klaar, gefolgt von seiner Mit-Gemeinderätin Renate Eiberger. Danach wechseln sich Frauen und Männer bis zum Platz 14 auf der Liste ab, wie dies in den Statuten der SPD zur Förderung der Frauenquote festgelegt ist.

In diesen Wochen vor dem 27. März geht es im Ländle überall dort hoch her, wo sich Gemeinderatsfraktionen für die kommenden 5 Jahre neu zur Wahl stellen. Es ist wahrhaftig nicht ganz einfach, eine ausreichende Zahl von geeigneten Kandidaten für dieses so verantwortungs- wie mühevolle Ehrenamt zu finden.

Das Wahlrecht bringt es mit sich, dass ein Wahlvorschlag so viele Nominierungen haben kann und sollte, wie es Plätze in diesem Gremium gibt. In Uhldingen-Mühlhofen sind das 18, aufgeteilt in 6 Fraktionen. Werden die 18 erreicht, so kann die Wählerin oder der Wähler dann mit einem einzigen Kreuz jedem Kandidaten auf der Liste ihrer oder seiner Wahl eine Stimme zuteilen. Sind es weniger als 18, so lässt sich das zwar durch Kumulieren, d.h. das Häufen von bis zu 3 Stimmen auf je einen Kandidaten ausgleichen. Das macht aber Mühe. Anderenfalls gehen Stimmen für die Liste verloren. In der Summe werden deswegen 6 mal 18, also 108 Kandidaten gesucht, keine leichte Aufgabe in einem Ort dieser Größe.

Bei der SPD hatte man sich schon früh seiner Unterstützer vergewissert. So konnte der Vorstand des Ortsvereins, Wolfram Klaar, bei der Sitzung im „Sternen“ in Mühlhofen am vergangenen Freitag stolz eine Liste von immerhin 7 Kandidatinnen und 9 Kandidaten zur Nominierung vorschlagen. Wie bei der SPD schon länger verbindlich vorgeschrieben, wechseln sich Frauen und Männer auf den Listen-Plätzen in der Reihenfolge ab. So konnte man den „Reißverschluss“ bis zum Platz 14 durchhalten. Die versammelten Mitglieder des Ortsvereins waren offensichtlich mit dem Vorschlag ihres Vorstands zufrieden und nahmen ihn in der dafür vorgeschriebenen, geheimen Abstimmung in „verbundener Einzelwahl“ einmütig an. Für die verbleibenden Plätze 17 und 18 auf der Liste geht die Suche nach interessierten und geeigneten Bürgern der Gemeinde weiter. Nachmeldungen sind noch bis zum 27. März möglich. Hier die Nominierungen der SPD:

 

Dr. Wolfram Klaar

Stefan Anders

Lothar Frisch

Wolfgang Greiner

Renate Eiberger

Kerstin Riedmüller

Katrin Gangelhoff

Tanja Böttcher

H.-Werner Meißner

Berthold Tischbein

Hermann Schaefers

Markus Rostig

Ursula Plühs

Ulrike Boehnert

Sylvia Görlich

Oliver Anders

Gleich im Anschluss an diese Nominierungsversammlung wandte sich der Ortsverein den Inhalten zu, für die er jetzt im Wahlkampf und später dann seine Vertreter im Gemeinderat eintreten wollen. Man war sich darüber einig, es solle eine Fortschreibung der Themen-Schwerpunkte werden, für die die SPD-Gemeinderäte in der laufenden Amtsperiode schon eingetreten sind. Dabei wird im jetzigen Vorbereitungsstadium Wert darauf gelegt, im Sinne einer Stoffsammlung Wünsche und Anregungen von den Einwohnern des Orts aufzunehmen und mit den eigenen Vorstellungen abzugleichen. Mit diesem Ziel hatte die SPD Einladungen an den im vergangenen Jahr neu gegründeten Ortsseniorenrat und an den Familientreff Kunterbund ausgesprochen, die nun als Gäste anwesend waren.

Der Vorsitzende Wolfgang Seiffert und sein Stellvertreter Horst Krake gaben eine höchst eindrucksvollen Darstellung der Aktivitäten und Ziele des Ortsseniorenrats. Danach erfuhren die Anwesenden von Refika Rösler, welche vielfältigen Aktivitäten der Familientreff zur Betreuung der unter Dreijährigen und zur Unterstützung ihrer Mütter in Uhldingen-Mühlhofen unternimmt. Beide Seiten waren sich schnell darin einig, dass Jung und Alt zusammen passen und zusammen gehören, sich gegenseitig brauchen und einander helfen können und sollten. Die Hilfe der Kinder für die Alten ist vor allem in der Überwindung von Einsamkeit und neuer Sinnstiftung in deren Leben zu sehen. So wurde eine Fortführung dieses ersten, viel versprechenden Kontakts mit gegenseitigen Besuchen verabredet. Gemeinsam will man auch darüber nachdenken, wie und wo man Orte für weitere Begegnungen finden kann. Ein Ort für Begegnungen der Generationen in der Gemeinde ist, wie Wolfgang Seiffert mehrfach betonte, der größte Wunsch, den der Ortsseniorenrat derzeit hat.

Schließlich kam auch noch ein Gast zu Wort, der weder den ganz Jungen, noch den Alten zuzuordnen ist. Oliver Anders sprach über Internet-Versorgung und wies auf die argen Defizite hin, die in großen Teilen der Gemeinde, besonders in weiten Teilen Mühlhofens noch bestehen. Er erklärte den Anwesenden, wie man seiner Ansicht nach hier mit durchaus überschaubarem Aufwand rasch Abhilfe schaffen könnte. Die SPD will dies aufgreifen und weiter verfolgen.

Nach 3 Stunden beendete der Vorsitzende die Veranstaltung mit herzlichem Dank an alle, die zu diesem höchst interessanten Abend beigetragen hatten.

 
 

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