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SPD Uhldingen-Mühlhofen

SPD Uhldingen-Mühlhofen

Liebe Internetsurfer,

vielen Dank für den Besuch unserer Website. Wir freuen uns über Euer Interesse und hoffen, dass Ihr hier Antworten auf all die Fragen findet, die Ihr zu unseren Zielen, zu unserer Arbeit und zu unserer Organisation haben mögt. Noch viel lieber führen wir aber das persönliche Gespräch.

Es geht uns darum, Kommunalpolitik auf der Basis unserer sozialdemokratischen Werte voranzubringen und die Ziele unserer Partei auf Landes- und Bundesebene zu fördern. Diese Ziele verfolgt die SPD seit Beginn ihres Bestehens, das sind nun schon mehr als 150 Jahre. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität waren dabei immer unsere Richtschnur. Ein in Frieden, Freiheit, Demokratie und sozialer Gerechtigkeit geeintes solidarisches Europa ist heute wichtiger denn je und uns daher ein besonderes Anliegen.

Was heute selbstverständliche Realität unserer gesellschaftlichen Verfassung ist, wurde großenteils von Sozialdemokraten erkämpft und in vielen Teilen der Welt zum Vorbild genommen. Ob es die allgemeine Schulpflicht, das Verbot von Kinderarbeit, die Rechte der Frauen, das Recht, sich gewerkschaftlich zu organisieren, die Abschaffung der Todesstrafe, das Diskriminierungsverbot oder der Mindestlohn sind, es hatte seinen Ursprung in den Parteiprogrammen der SPD, die schon immer die Partei des Friedens und des entschiedenen Antifaschismus war und ist.

Wenn wir heute über Gerechtigkeit sprechen, meinen wir auf globaler Ebene einen vernünftigen Ausgleich statt postkolonialer Ausplünderung und die besondere Verantwortung der Industriestaaten für unsere Umwelt. Auf europäischer Ebene wollen wir das Ungleichgewicht zwischen Nord und Süd, zwischen ökonomisch schwachen und prosperierenden Staaten verringern und die Lasten der Migrationsbewegungen besser verteilen. Auf nationaler Ebene wollen wir die sich immer weiter öffnenden Schere zwischen arm und reich wieder schließen, weil wir auch in den nächsten Jahrzehnten im sozialen Frieden leben wollen.

Auch auf der lokalen Ebene gibt es Handlungsbedarf: wegen der steil ansteigenden Kosten für den dringend benötigten Wohnraum für die Menschen, die hier leben und arbeiten, hat unsere Gemeinderatsfraktion mit einer entsprechenden Initiative die Debatte über auch in unserer Gemeinde möglichen sozialen Wohnungsbau eröffnet.

Der Blick auf die wirtschaftliche Ausrichtung der Gemeinde zeigt: der Tourismus steht an erster Stelle. Nicht alle Bürger der Gemeinde profitieren vom Fremdenverkehr. Er treibt die Lebenshaltungskosten, stellt aber keine ganzjährigen Arbeitsplätze zur Verfügung. Eine nachhaltige gewerbliche Entwicklung der Gemeinde jenseits des Tourismus bedarf der Phantasie und der Energie der politischen Gremien und Amtsträger. Diese Phantasie zu befeuern sehen wir als eine unserer Aufgaben.

Wenn Ihr der Meinung seid, dies alles sei wichtig für unsere Gemeinde und für unser Land, dann unterstützt uns als Wähler mit Eurer Stimme, oder besser noch, kommt zu uns, diskutiert mit uns und werdet vielleicht sogar Mitglied in dieser traditionsreichen Partei des gesellschaftlichen Fortschritts.

 

 


Roland Kappaun, 1. Vorsitzender

 
 

14.10.2018 in Topartikel Presse im Wahlkreis

Vizepräsidentin des EU Parlaments Evelyne Gebhardt MdEP zu Gast in Mühlhofen

 

Pressemitteilung

Vizepräsidentin des EU Parlaments Evelyne Gebhardt MdEP zu Gast bei der SPD

Wie geht es mit dem Brexit weiter? Warum gibt es keine Antworten auf die Vorschläge von Macron? Wie umgehen mit Populisten und Nationalisten in der EU?
Eine ganze Reihe von Fragen hatte Evelyne Gebhardt, die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, am vergangenen Dienstag in Uhldingen-Mühlhofen zu beantworten. Gefolgt war sie einer Einladung des dortigen SPD Ortsvereins und sie begann ihre Rede damit, über die Fortschritte innerhalb der EU zu sprechen, die angesichts der aktuellen Krisen leider zu oft in den Hintergrund träten. Warum beispielsweise spreche niemand mehr über die Wirtschaftskrise? Weil Länder wie Portugal oder Spanien inzwischen große Fortschritte gemacht hätten, und die Wirtschaft sich dort erhole. 
Gute Botschaften eigneten sich aber nicht zur Skandalisierung, und so würden Themen wie die Flüchtlingssituation in den Medien immer wieder aufgegriffen. Auch hier sei die EU aber nicht untätig: Zum einen arbeite man weiter daran, die Verteilung der Flüchtlinge in der EU gerechter zu gestalten - wozu auch gehöre, Länder, die keine Flüchtlinge aufnehmen, an den Kosten zu beteiligen. Darüber hinaus setze aber gerade das EU-Parlament immer wieder Schwerpunkte in der Bekämpfung der Fluchtursachen, sei es durch Initiativen zum Klimaschutz oder durch wirtschaftspolitische Maßnahmen. So habe man beispielsweise ein Handelsabkommen der EU mit dem Senegal abgelehnt, weil dies kleine lokale Fischer gegenüber großen europäischen Fischereiflotten benachteiligt hätte. "Wir wollen, dass diese Menschen keinen Grund mehr haben, zu uns zu kommen." so Gebhardt. Dies sei der beste Weg, der Flüchtlingskrise zu begegnen.
Gute Sacharbeit reiche aber im Kampf gegen Nationalisten und Populisten nicht aus. Deshalb forderte sie von den Anwesenden, aufzustehen, und sich diesen Tendenzen entgegen zu stellen, die sie allerdings nicht nur von rechts außen, sondern auch von der Union wahrnehme. Dass Europa zum Beispiel in Sachen Klimaschutz nicht weiter sei, liege nicht an der SPD, sondern daran, dass die Bundeskanzlerin hier viele Beschlüsse durch ihre Richtlinienkompetenz blockiere. Gleiches gelte auch für die Vorschläge von Emmanuel Macron zu einer gemeinsamen europäischen Finanz- und Wirtschaftspolitik, die die SPD zu großen Teilen unterstütze.
"Man kann ein Patriot sein, aber man darf kein Nationalist sein! Wir sind alle Deutsche, aber wir sind auch alle Europäer." appellierte die Sozialdemokratin an die Anwesenden und erinnerte daran, dass die SPD seit dem Heidelberger Programm von 1925 die Vereinigten Staaten von Europa als Ziel verfolge. Ein Europa, das sich nicht durch Sprache oder Kultur definiere, sondern durch die gemeinsame Geschichte und die Werte, die es sich erarbeitet habe.
Um diesem Ziel näher zu kommen, setze sich das Europäische Parlament auch für neue demokratische Regeln ein. So werde künftig nicht mehr im Hinterzimmer über den Präsidenten der EU-Kommission entschieden, weil das Parlament hierzu nur einen Politiker wählen werde, der bei der Europawahl im kommenden Jahr als Spitzenkandidat antrete. Die Kommission müsse darüber hinaus verkleinert werden, auch wenn dann nicht mehr jeder Mitgliedsstaat einen eigenen Kommissar stelle.
Weiterhin berichtete Gebhardt über den aktuellen Stand der Brexit-Verhandlungen. Hier seien zwar bereits 75-80% der Fragen gelöst, dennoch gebe es große Differenzen bei der Freizügigkeit, beim Binnenmarkt und in der Nordirlandfrage. In den Verhandlungen sei die EU jedoch gut aufgestellt, vor allem, weil sie durch Chef-Unterhändler Barnier mit einer Stimme spreche. Großbritannien werde hier keine Rosinen picken können, versicherte Gebhardt mit dem Verweis darauf, dass auch das EU Parlament einem Austrittsabkommen zustimmen müsse.
Zum Abschluss wies die Europapolitikerin aber auch darauf hin, dass der Brexit eine gute Seite habe, weil er die EU habe enger zusammenrücken lassen. Nun gelte es, nachdem die EU-Erweiterung zunächst gestoppt sei, auch die innere Stabilität zu verbessern.
Dem Impulsvortrag des Gastes folgte eine lebhafte Diskussion. Darin kam immer wieder zum Ausdruck, wie wichtig es sein wird, dass bei der Neuwahl des EU-Parlaments im kommenden Mai alle Unterstützer Europas von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Nur so kann es gelingen, dessen Feinde auf ihre tatsächliche Bedeutungslosigkeit zu reduzieren.

 

 


Mitglieder des SPD Orts- und Kreisvorstands mit der Vizepräsidentin des EU-Parlaments (v.l.n.r.):
Werner Nuber, Wolfram Klaar, Evelyne Gebhardt, Roland Kappaun, Britta Wagner




Ansprechpartner:

Dr. Rainer Röver
Mitglied im SPD-Kreisvorstand
rainer.roever@gmx.de
Telefon 0163 69 500 91

 

10.11.2018 in Fraktion

SPD für ökologische Verbesserung des Bodensees, ohne mehr Phosphat

 

Ziel der SPD im Bodenseekreis und im Land ist es, „den Bodensee zugleich als sauberen Trinkwasserspeicher zu erhalten, ihn aber im Rahmen dessen auch ökologisch so zu verbessern, dass er mehr heimischen Fischen Lebensraum bietet und sich die Erträge der Fischerei stabilisieren“.

In der Antwort der Landesregierung zu der Großen Anfrage der SPD-Landtagsfraktion „Bodensee“ (Drucksache 16/4778) wird eindeutig eine Rückkehr zu höheren Phosphatkonzentrationen im Bodensee, im Hinblick auf die Qualität des Tiefenwassers und in Anbetracht der Klimaänderungen, als äußerst kritisch eingestuft. Mit dem Anstieg der Wassertemperatur im Bodensee steigt die Gefahr, dass der See in den Wintermonaten weniger intensiv und seltener durchmischt wird. Durch einen verringerten Austausch zwischen Oberflächen- und Tiefenwasser ist der Sauerstofftransport in die Tiefenzone verringert oder sogar unterbunden, was sich negativ auf den Sauerstoffgehalt über den Seegrund auswirkt. Die Eier von Felchen und von Seesaiblingen, die nach dem Ablaichen der Fische in oberen Wasserschichten auf den Seeboden in größerer Tiefe absinken, haben dann nicht genügend Sauerstoff für eine erfolgreiche Entwicklung. Die Schlupfraten nehmen ab. Deshalb muss nach dem Willen der SPD alles vermieden werden, was zur Erhöhung der Phosphatbelastung führen würde.  

 

06.11.2018 in Fraktion

Klausurtagung der SPD-Kreistagsfraktion

 
Die Kreistagesfraktion der SPD-Bodenseekreis in Romanshorn

Zur Vorbereitung des Haushaltsplans 2019 traf sich die SPD-Kreistagsfraktion in Romanshorn. Zu Gast waren Turi Schallenberg, Grossratspräsident des Kanton Thurgau sowie die Vorsitzende der SP in Romanshorn, Marina Bruggmann. Schallenberg zog den Vergleich mit dem Land Baden-Württemberg und dem Bodenseekreis. „Wir sind ein souveräner Staat, mit einem eigenen Parlament, haben aber lange nicht so viele Einwohner wie Baden-Württemberg“. Der Thurgau sei diesbezüglich eher mit dem Bodenseekreis vergleichbar. „Aber mir hond me zu sägge“, wie Schallenberg hintergründig formulierte. 

 

04.11.2018 in Fraktion

SPD-Kreistagsfraktion fordert Innenminister Strobl (CDU) auf, die Landesförderung für die DLRG deutlich zu erhöhen

 

Als völlig unzureichend bezeichnet die SPD-Kreistagsfraktion Bodenseekreis die in einem Antwortschreiben von Innenminister Thomas Strobl dargestellte bisherige Landesförderung nach Maßgabe des Rettungsdienstgesetzes. Mit der Erhöhung der Planansätze in den Jahren 2018 und 2019 um rund 2 Mio. Euro könnten die notwendigen Investitionsmaßnahmen für dringend Infrastrukturprojekte im Rettungsdienst nur unzulänglich befriedigt werden. Für die beiden Landesverbände der DLRG sind gerademal 174.00 Euro für Bauvorhaben und 550.00 Euro für die Ausstattung der Wasserrettung mit Rettungsmittel als zusätzliche Fördermittel eingestellt. „Ein Vergleich zur unbestrittenen notwendigen Ausstattung und Förderung  der Feuerwehren, zeigt die Ungleichbehandlung“, so Zeller, Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion Bodenseekreis. Im Übrigen würden die beiden DLRG-Landesverbände Baden und Württemberg auf der Grundlage ihres Ausstattungskonzepts und nach einsatztaktischen Gesichtspunkten eigenverantwortlich über die konkrete Mittelverteilung auf ihre Untergliederungen entscheiden, schreibt Strobl. Für Zeller ändert diese Feststellung jedoch nichts an der grundsätzlich unzureichenden Landesförderung für Rettungsmittel und Infrastrukturmaßnahmen. Es könne nicht sein, dass Ausrüstungen und Investitionen sowie die Kosten für die Ausbildung im Wesentlichen durch die DLRG selbst getragen werden müsse. 

 

25.10.2018 in Pressemitteilungen

Ortsverein der SPD legt neues Konzept für das Alte Schulhaus vor

 

Grundstück muss in der Hand der Gemeinde bleiben – Ortsverein beschließt eigenes Konzept zur Nutzung

Uhldingen-Mühlhofen - Im Rahmen der Nominierungskonferenz zur Kommunalwahl 2019 hat sich der SPD-Ortsverein Uhldingen-Mühlhofen einstimmig gegen den von Bürgermeister Lamm und der Verwaltung geplanten Verkauf des Grundstückes „Schulstraße 12“ in Unteruhldingen ausgesprochen. Dieser muss sofort gestoppt werden. Nach Ansicht der Mitglieder wurde von den Kaufinteressenten kein schlüssiges Konzept vorgestellt, das einen echten Mehrwert für die Gemeinde bringen würde. Mindestens zwei der vorgelegten Konzepte verstoßen gegen gültiges Gemeinderecht Zudem muss man aus den Erfahrungen in Mühlhofen lernen und darf ein solches Filetstück als Gemeinde nicht aus der Hand geben. Das Grundstück soll im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger genutzt werden. Statt einer übereilten Entscheidung aus kurzsichtigen finanziellen Motiven muss es über die künftige Nutzung einen offenen Austausch in Uhldingen-Mühlhofen geben, fordert der Ortsverein.

Gründungs- und Innovationszentrum „Alte Schule“
Für Roland Kappaun, Vorsitzender der SPD in Uhldingen-Mühlhofen, ist klar: „Das Grundstück in der Schulstraße darf nicht zum Spekulationsobjekt werden. Wir als SPD haben eine konkrete Vorstellung, wie die Alte Schule gewinnbringend für alle genutzt werden kann.“ Der Ortsverein fordert ein „Gründungs- und Innovationszentrum Alte Schule“ für Unteruhldingen. Das bestehende Gebäude soll erhalten bleiben und saniert werden um anschließend als „Startplatz“ für Firmengründungen und Start-Ups zu dienen. So könnte die Gemeinde dem Wunsch der Mehrheit der Bürger, das Gebäude zu erhalten und im Besitz des Grundstücks zu bleiben, nachkommen. Gleichzeitig würde aktiv die Ansiedlung von Arbeitsplätzen gefördert. Hinsichtlich der Trägerschaft sind mehrere Modelle möglich. Auch besteht nach Ansicht der SPD die Möglichkeit der finanziellen Förderung eines solchen Projektes im Rahmen verschiedenster Programme (Landes- und Bundesmittel zur Wirtschaftsförderung, Förderung des ländlichen Raumes etc.). Zwar muss zuerst in ein solches Projekt investiert werden. Langfristig trägt sich ein solches Vorhaben aber selbst und erbringt einen beträchtlichen Mehrwert in Form von neuen, modernen Gewerbestrukturen, Arbeitsplätzen und letztlich Steuereinnahmen für die Gemeinde.

Ansprechpartnerin SPD Uhldingen-Mühhofen:
Kerstin Riedmüller
0171/9306776
kerstin.riedmueller@web.de

 

Linksammlung:

Aktuelle Informationen zum Koalitionsvertrag finden Sie auf den Seiten der SPD.

Besuchen Sie auch die SPD Bodenseekreis.

 

Termine

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06.01.2019, 11:00 Uhr - 14:00 Uhr Dreikönigstreffen der SPD
Traditionelles Treffen der SPD in Langenargen am Sonntag, 06. Januar um 11 Uhr im Münzhof, mit Bewirtung.

26.01.2019, 15:00 Uhr - 18:30 Uhr Kreisdelegiertenkonferenz SPD Bodenseekreis mit Neuwahlen zum Kreisvorstand
Kreisdelegiertenkonferenz der SPD Bodenseekreis mit Neuwahl des Kreisvorstandes …

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